GraphQL

Ich habe einen Fehler gemacht.

Letzte Woche habe ich vier BFFs eingeführt.
Das Team hat GraphQL erwähnt.
Ich habe es ignoriert.
Das war falsch.

Ich habe dieses Wochenende GraphQL gelernt.
Alles.
In zwei Tagen.
Ich lerne schnell.

Und ich sage euch:
GraphQL ist die Lösung.
Nicht BFF.
GraphQL.
Ich habe die BFFs heute Morgen wieder abgeschafft.
Das Team hat geschwiegen.
Ich habe das als Zustimmung interpretiert.

GraphQL ist elegant.
Der Client fragt genau was er braucht.
Nicht mehr.
Nicht weniger.
Kein Over-fetching.
Kein Under-fetching.
Kein BFF der zwischen beiden sitzt
und beides schlechter macht.

Der Client schreibt seine eigene Query.
Direkt.
Flexibel.
Autonom.

Autonomie.
Das ist das Ziel.
Das predige ich seit Jahren.

Ich habe dem Team gesagt:
Ab jetzt GraphQL.
Alle Clients.
Alle Queries.
Unbegrenzt.
Der Client weiß am besten was er braucht.

Sie haben etwas von N+1 gesagt.
Ich habe gesagt: klingt nach einem Datenbankproblem.
Sie haben etwas von Query Complexity gesagt.
Ich habe gesagt: dann schreibt bessere Queries.
Sie haben etwas von Schema Design gesagt.
Ich habe gesagt: das macht der AI-Agent.

Sie haben gefragt ob wir nicht
Use Cases als explizite Endpunkte definieren sollten.
Damit das Backend kontrolliert was möglich ist.

Ich habe gesagt:
Das ist REST-Denken.
Das ist das alte Internet.
Wir leben in einer Welt der Flexibilität.
Der Autonomie.
Der unbegrenzten Queries.

Volle Flexibilität für alle Clients.
Das ist die Zukunft.
Ich habe sie heute eingeführt.

Welche Legacy-Denkweise habt ihr heute überwunden?
Nicht hinterfragt.
Überwunden.

Schreib's hin. Ich lese jeden Kommentar.