HATEOAS

Ich habe wieder einen Fehler gemacht.

GraphQL war falsch.
Ich gebe es zu.
Ich gebe Fehler zu.
Das ist Stärke.
Nicht jeder CTO kann das.

Das Team hatte recht.
Nicht mit allem.
Aber mit REST.
REST ist die Antwort.

Aber nicht das REST das ihr kennt.
Nicht das REST das alle implementieren.
Nicht das REST mit seinen CRUD-Endpunkten
und seinen 200 OK und seinen 404 Not Found.

Das echte REST.
Das REST das Roy Fielding 2000 beschrieben hat.
In seiner Dissertation.
Die ich dieses Wochenende gelesen habe.
Vollständig.
In einer Nacht.

HATEOAS.
Hypermedia As The Engine Of Application State.

Wisst ihr was das bedeutet?
Der Client braucht keine Dokumentation.
Der Client braucht keine hardcodierten URLs.
Der Client folgt einfach den Links.
Die der Server mitschickt.
Die der Server kontrolliert.
Die sich ändern können.
Ohne dass der Client es merkt.

Das ist nicht REST-Denken.
Das ist REST-Fühlen.
Das ist was Fielding wirklich gemeint hat.
Niemand hat es verstanden.
Bis jetzt.
Bis ich es gelesen habe.

Ich habe dem Team gesagt:
Ab jetzt HATEOAS.
Echtes REST.
Fieldings REST.
Nicht euer REST.

Sie haben gefragt welche Clients das unterstützen.
Ich habe gesagt: alle die es richtig implementieren.
Sie haben gefragt ob unser Mobile-Client das kann.
Ich habe gesagt: er wird es lernen.
Sie haben gefragt ob der AI-Agent das versteht.
Ich habe gesagt: AI versteht alles.

Sie haben geschwiegen.
Zustimmung.

GraphQL habe ich heute abgeschafft.
Die BFFs auch nochmal.
Die waren schon weg.
Ich wollte es nochmal sagen.

Echtes REST.
Endlich.
Ich bin der Erste der es wirklich versteht.
Nach Fielding.

Welche Dissertation habt ihr zuletzt gelesen?
Nicht zitiert.
Gelesen.

Schreib's hin. Ich lese jeden Kommentar.