One-on-Ones

One-on-Ones sind nicht optional.
One-on-Ones sind die wichtigste Stunde der Woche.
Ich mache sie.
Jeden Monat.
Mit jedem.

Dreißig Minuten.
Ich spreche.
Der Entwickler hört zu.
Dann darf er Fragen stellen.
Wenn er welche hat.
Meistens hat er keine.
Das ist ein gutes Zeichen.
Wer keine Fragen hat ist aligned.
Aligned ist das Ziel.

Ich habe eine Struktur.
Ich teile sie heute mit euch.
Weil niemand sonst das tut.

Erste zehn Minuten:
Ich erkläre die Unternehmensstrategie.
Nochmal.
Weil sie es meistens noch nicht verstanden haben.
Ich merke das an den Entscheidungen die sie treffen.
Die falsch sind.
Meistens.

Zweite zehn Minuten:
Feedback.
Ich gebe Feedback.
Ehrliches Feedback.
Direktes Feedback.
Feedback das wehtut wenn es muss.
Wachstum ist unbequem.
Ich bin ihr Wachstum.

Letzte zehn Minuten:
Karriere.
Ich erkläre wo sie in zwei Jahren sein könnten.
Wenn sie auf mich hören.
Die meisten hören auf mich.
Die anderen haben wir einvernehmlich
getrennt.

Einvernehmlich.
Das ist ein wichtiges Wort.

Was ich nicht mache im One-on-One:
Ich frage nicht wie es ihnen geht.
Das ist nicht professionell.
Ich frage nicht was sie brauchen.
Das weiß ich bereits.
Ich frage nicht was sie stört.
Das führt zu Gesprächen
die ich nicht führen will.

One-on-Ones sind keine Therapie.
One-on-Ones sind Alignment-Sessions.
In eine Richtung.
Meine.

Ich habe gehört dass manche CTOs
das Meeting dem Entwickler überlassen.
Dessen Agenda.
Dessen Themen.
Dessen Tempo.

Das ist nett.
Das ist auch falsch.
Der Entwickler weiß nicht
was er besprechen sollte.
Deshalb hat er mich.

Wie strukturiert ihr eure One-on-Ones?
Nicht wie ihr es machen solltet.
Wie ihr es wirklich macht.

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